homekontakt
Home
Über uns
MPU Beratung
Eheberatung/Paartherapie
Mediation
Personal Coaching
PsychoHygiene
Kontakt / Impressum

© Joerg Henkel Hamburg / PIXELIO




Das Problem MPU (im Volksmund „Idiotentest“)

Man hat Ihnen aufgrund einer Alkoholfahrt, einem zu hohen Punktestand in Flensburg oder aus anderen Gründen die Fahrerlaubnis entzogen bzw. droht es Ihnen an. Ihre für Sie zuständige Führerscheinstelle hat Sie nun aufgefordert, ein Gutachten einer amtlich anerkannten Untersuchungsstelle (z.B.: TÜV) vorzulegen. Unter Umständen haben Sie sich schon untersuchen lassen - mit negativem Ergebnis.

Die Vergangenheit hat gezeigt, dass ca. 65 % der Betroffenen kein positives Gutachten bekommen haben. Die Führerscheinstellen verweigern in dieser Situation fast ausnahmslos die Erteilung einer neuen Fahrerlaubnis bzw. die Beibehaltung der bestehenden Fahrerlaubnis. Die Gründe für die hohe Anzahl negativer Gutachten liegen neben mediz. Defiziten (z.B.erhöhte Leberwerte) darin begründet, dass die Mehrzahl der zu Untersuchenden nur wenig Kenntnis vom Ablauf und den Hintergründen einer MPU haben. Weiterhin arbeiten die Psychologen bzw. Untersuchungsstellen mit wissenschaftlichen Erkenntnissen (z.B. Statistiken), die dem Großteil der Probanden (zu untersuchende Personen) unbekannt sind.

Darüber hinaus haben die Gutachter den Anspruch, neben der Fahrerpersönlichkeit auch die Gesamtpersönlichkeitzu untersuchen. Daraus wird für die meisten Betroffenen eine unüberwindbare Hürde! Denn: Erfahrungsgemäß erwarten die Probanden nur bestimmte Fragestellungen. Dazu gehören Informationen zum Tattag, zur Trinkmenge oder zum Thema „Trinken und Fahren.“ Wenn der Gutachter jedoch Fragen zur Persönlichkeit, Verhaltens- oder Einstellungsdefiziten stellt, sind die meisten überfordert. Das verwundert zunächst? Möglich, denn die Mehrzahl der Menschen glaubt sich selber gut zu kennen – ein Trugschluss, wie sich sehr oft herausstellt.Jedenfalls ist nachvollziehbar, dass es noch komplizierter wird, wenn Zusammenhänge der unterschiedlichen Themenbereiche abgefragt werden.

Wenn man bedenkt, dass die Untersuchungsstellen pro Person nur ca. 45 Minuten an Zeit im Gespräch aufwenden, wird klar, warum die Durchfallquote derart hoch ist. In diesem Zusammenhang sollte deutlich werden, dass durch den Zeitdruck, der in dieser Situation vorherrscht, die Gefahr für Missverständnisse besonders groß ist. Ebenfalls sollte beachtet werden, dass der psychologische Gutachter die sicherlich schwierige Aufgabe hat,im Zuge der Gesamtbeurteilung auch noch eine Prognose zu stellen.

Kurz gesagt: Vor einer MPU muss unbedingt eine Vorbereitung erfolgen – auf hohem Niveau!

Mögliche Folgen eines negativen MPU - Gutachtens

Sollte man Sie z.B. beim Untersuchungsanlass “Alkohol” negativ beurteilen, kann dies bedeuten, dass man Ihnen eine Auflage macht bzw. eine Empfehlung ausspricht, die aussagt, dass Sie u.a. eine Therapie über den Zeitraum von 1 Jahr machen müssen und in demselben Zeitraum eine Selbsthilfegruppe für Alkoholiker besuchen sollen. Solch eine Therapie kann zwischen 1900,- EUR und 2500,- EUR kosten, abgesehen von der Zeit, die Sie insgesamt dafür aufbringen müssen. Hinzu kommt, dass eine abgeschlossene Therapie keine Garantie dafür darstellt, bei der MPU “automatisch” positiv beurteilt zu werden.

Negative MPU als Punktetäter: Sollte man Sie z.B. wegen eines erhöhten Punktestandes in Flensburg (ab 8 Punkten) aufgefordert haben, eine MPU zu machen, die negativ ausgeht, wird man Ihnen den Führerschein entziehen. Der Gutachter kann die Auflage machen bzw. die Empfehlung aussprechen, dass Sie sich einer Therapie unterziehen sollen, die 6 oder vielleicht sogar 12 Monate dauern kann. Danach müssen Sie wieder zur MPU. Die abgeschlossene Therapie stellt allerdings keine Garantie dafür dar, die MPU auf jeden Fall zu bestehen. Sollten nun nach entzogener Fahrerlaubnis 2 Jahre vergangen sein, müssen Sie, nach vorangegangener positiver MPU, wieder in die Fahrschule, um dort die theoretische und praktische Prüfung erneut abzulegen.

So muss es in Ihrem Fall aber nicht enden, denn über 90% unserer Klienten bestehen die MPU beim 1. Mal (alle Beratungsmodelle) Der größte Teil unserer Klienten bekommt übrigens nicht die Auflage, einen Nachschulungskurs belegen zu müssen. Das bedeutet, dass diese Klienten ca. 500,- EUR einsparen und den Führerschein mind. 4 Wochen früher bekommen. Warum dies so ist, entnehmen Sie bitte unseren Erfahrungen.

Sperrfristverkürzung

Um feststellen zu können, ob in Ihrem Fall eine Sperrfristverkürzung erreicht werden kann und damit die Sperrfrist sinnvoll genutzt wird, melden Sie sich bitte so frühzeitig wie möglich bei uns.

Achtung: Wir raten von der Inanspruchnahme einer Beratung beim TÜV und anderen Untersuchungsstellen ab! In diesem Zusammenhang weisen wir darauf hin, dass das Straßenverkehrs - bzw. Landratsamt Sie nicht zu einer solchen Beratung zwingen kann und Ihnen auch keine Nachteile entstehen, wenn Sie diesbezüglichen Empfehlungen nicht nachkommen.

Und: Lassen Sie sich von dem Sachbearbeiter Ihrer Führerscheinstelle nicht einreden, Sie seien Alkoholiker. Wenn Sie Bereitschaft zur Alkoholtherapie oder zum Besuch einer Selbsthilfegruppe zeigen, sind Sie aus Sicht des Amtes alkoholkrank - damit rückt der Führerschein in weite Ferne!

Fahrplan zurück zum Führerschein mit IDM

Verkehrspsychologische Beratung

Suchtberatung

Sonderthema: Ausländischer EU-Führerschein

Nach Durchsetzung der deutschen Führerscheinrichtlinie im Frühjahr 2007 dürfen nach dem 19.01.07 erworbene EU-Führerscheine nicht mehr in Deutschland genutzt werden. Eine Entscheidung über Führerscheine, die vor diesem Datum erworben wurden, wird im Sommer 2007 fallen. Bezüglich dieser Dokumente muss ein Autofahrer nach einer Verkehrskontrolle damit rechnen, dass die zuständige Verkehrsbehörde das weitere Fahren in Deutschland verbietet – auch, wenn nicht wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt werden dürfte. Ist also angesprochenen Fahrern in Deutschland vor Erwerb des ausländischen Führerscheins die deutsche Fahrerlaubnis entzogen oder versagt worden, werden diese zur MPU aufgefordert, wenn sie auch weiterhin in Deutschland fahren möchten.Fazit: Der ausländische EU-Führerschein ist keine Lösung!

Weitere Informationen über den ausländischen EU-Führerschein:

Link zum ADAC

Link zum Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen

Vertrauen Sie auf unsere Beratungserfahrung - seit 1993!

Link auf unsere Homepage - speziell zur MPU-Vorbereitung

Wir freuen uns auf die Lösung Ihres Führerscheinproblems – Anruf genügt!

IDM.....Lösungen von Mensch zu Mensch!
© copyright 2002 - 2017 IDM